Grönland 2009 - Die Gefahren

Besonders die Berge im Osten Grönlands sind ein fast unberührtes, unwerforschtes Gebiet. Nur wenige Expeditionen, wie zum Beispiel die Arctic-Summit-Expedition (http://www.arcticsummits.de) haben sich zu den Gipfeln gewagt. Vile Gipfel sind noch völlig unberührt und wurden nie von einem Menschen betreten.

Die Gefahren, auf die wir uns vorbereiten müssen, sind vielfältig:

- Wetterstürze mit Sturmböen und Tiefsttemeraturen
- Extreme Windbedingungen zum Gleitschirmfliegen
- Schwierige Start- und Landeplätze
- Eventuelle Notlandugen im Eismeer
- alle im Hochgebirge üblichen Gefahren
- Eisbären

 

Verbreitung der Eisbären in Grönland
In Grönland leben die Tiere im nördlichen Teil von Westgrönland und in Nordostgrönland. Zuweilen trifft man sie auch an anderen Stellen, weil sie sich mit dem Treibeis fortbewegen. Es passiert jedoch äußerst selten, dass die Einheimischen oder Touristen einen Eisbären zu Gesicht bekommen. Größer sind die Chancen jedoch, wenn man mit dem Schiff die Küste entlangfährt. Wegen ihres weißgelben Pelzes, der sich vom Eis abhebt, sind sie relativ leicht auszumachen.

Da wir in völlig neue Gebiet zum Gleitscchirmfliegen vorstoßen, gibt es keine Garantie, dass wir überhaupt in die Luft kommen. Allerding stehen die Chanchen dank unserer eneromen Flugerfahrung und der speziell für diese Expedition angepassten Gleitschirme dafür ziemlich gut.

Alle Teammitglider haben Bergerfahrung, sind professionelle Gleitschirmflieger und einige von ihnen haben Erfahrung mit Expeditionen in extreme Gebiete (Amazonas, Sahara, Sahel)